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Residenz: Januar - Februar 2021

Künstlerische Recherche von Verena Brakonier In Zusammenarbeit mit Greta Granderath, Jivan Frenster u.a.

CLASS MATTERS ist eine künstlerische Recherche zum Thema Klassismus, der Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft oder der ökonomischen Position in der Gesellschaft. Klassismus ist, wie Rassismus und Sexismus, allgegenwärtig und die Corona-Krise hat soziale Ungleichheit und Ungerechtigkeit sichtbarer gemacht und verstärkt. In der zweimonatigen Residenz im Fleetstreet Theater arbeitet die Choreografin und Tänzerin Verena Brakonier mit der Theatermacherin und Autorin Greta Granderath, dem bildender Künstler Jivan Frenster und weiteren Gästen aus Kunst, Bildung und Aktivismus. CLASS MATTERS schafft spielerische Austauschformate und Privilegien-Checks, kapitalismuskritische Wellness-Momente und Gaming-Fun.

CLASS MATTERS lädt digital und gegebenenfalls vor Ort zu Austausch und Vernetzung ein: Fassade und Schaufenster des Fleetstreet Theaters, umgeben von Galerien, Edelboutiquen und -hotels, werden für Passant:innen installativ bespielt. Auf dem Blog www.classmatters-immernoch.de und dem Instagram-Kanal @classmatters_immernoch kann das Projekt mitverfolgt und mitgestaltet werden.

Die künstlerische Recherche CLASS MATTERS schafft Austausch und Aufmerksamkeit: Klassismus ist eine häufig übersehene Diskriminierungsform, die sich zum Beispiel gegen materiell arme, erwerbslose und wohnungslose Menschen oder gegen Arbeiter:innen(kinder) richtet. Auch im Theater- und Kunstbetrieb zeigt sich, wie soziale Herkunft und Kapital Zugang und Teilhabe ermöglichen oder verhindern - sei es im Kunst- oder Tanzstudium, bei der Karriereentwicklung oder auf Seiten des Publikums. Die Recherche CLASS MATTERS befragt, wie Klassismus auch in Kunst und Kultur praktiziert wird und wie sich dem künstlerisch entgegentreten lässt.

Die Fleetstreet Residenz ist die Fortsetzung der Recherche CLASS MATTERS (IMMER NOCH) von Verena Brakonier. Als Tänzerin, Tochter einer Bäckereifachverkäuferin und eines Automechanikers und als Klassismus-Betroffene nähert sie sich dem Thema körperlich, performativ und spielerisch.

 

ONLINE VERANSTALTUNGEN

Do, 14. Januar, 19.00 Uhr:

Buchvorstellung SOLIDARISCH GEGEN KLASSISMUS (Unrast Verlag, 2020) mit Francis Seeck und weitere Autor*innen. (Kostenlos, ZOOM Link wird vorab veröffentlicht auf: www.classmatters-immernoch.de und Facebook)

 

Fr, 15. Januar 17.00-20.00: 

Workshop KLASSISMUS IM KUNST- UND KULTURBETRIEB 

Kostenloser Workshop mit Francis Seeck, Kulturanthropolog*in, Geschlechterforscher*in und Antidiskriminierungstrainer*in. (Bereits ausgebucht! Warteliste und Interesse an einem zweiten Workshop, der für Februar angefragt ist: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Di, 26. Januar & Di, 23. Februar, 19.00 Uhr:

ANONYME ARBEITER:INNENKINDER.
Austausch und Vernetzungstreffen für Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen, die von Klassismus betroffen waren oder sind. (Ort und Zeit oder ZOOM Link wird vorab veröffentlicht auf: www.classmatters-immernoch.de oder können per Email erfragt werden: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

INFOS // TERMINE // UPDATES:
www.classmatters-immernoch.de
@classmatters_immernoch
www.facebook.com/fleetstreethamburg/

 

CLASS MATTERS ist eine Produktion von Verena Brakonier, gefördert vom Fleetstreet Theater Hamburg, der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, der Hamburgischen Kulturstiftung und der Rudolf Augstein Stiftung. Das Projekt basiert auf der Recherche CLASS MATTERS (IMMER NOCH), gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.