Weiterlesen: my naked house
Residenz-Rückblick: September 2020

„my naked house“

Wort.Bild.Klang.Gewächse aus der Fleetstreet-Residenz
Ein Projekt von Sasha Rau, Erich Goldmann und Michael Strohmann _ featuring Josefine Israel & Rico Mynthen.

Während unserer Residenz, haben wir uns vom Fleetstreet-Gebäude inspirieren lassen. Sasha Rau schrieb eine Art Tagebuch, voller Aussagen, Lügen, Selbstgespräche, Fantasien und Detailbeschreibungen, das an Erich Goldmann‘s Photos/Filme und an Michael Strohmann‘s bisher unhörbare Soundlandschaften aus der Fleetstreet, andockt.

Am 2. September verdunkeln wir das Fleetstreet Theater zu unserem „my naked house“. Wir zeigen unsere Wort.Bild.Klang.Gewächse: quadrophonisch, filmisch und als Lesung für jeweils 6 Besucher. Hygienemaßnahmen sind vorgesehen.

Bitte registriert euch per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bringt Eure Maske mit. Wir freuen uns euch zu sehen ;-)

Texte: Sasha Rau (D), Klang Landschaften: Michael Strohmann (AT), Filme: Erich Goldmann (AT). Es performen Sasha Rau / Josefine Israel (D) und aus dem Gesichtsautomaten rockt Rico Mynthen (AT).

 

Weiterlesen: 4589- 945 Tage in Auschwitz
Residenz-Rückblick: August 2020

„4589- 945 Tage in Auschwitz“ ist eine audiovisuelle Installation der in Vergessenheit geratenen Berichte von Witold Pilecki. Es ist der einzig bekannte Fall eines Menschen, der freiwillig nach Auschwitz ging. Er arbeitete für den polnischen Geheimdienst und die Alliierten und sammelte über 3 Jahre Berichte über das KZ-Auschwitz und das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Zudem versuchte er während der Zeit seiner Gefangenschaft von Innen ein Netzwerk des Widerstandes aufzubauen. Nach seiner spektakulären Flucht 1943, übermittelte er seine Aufzeichnung den Alliierten, jedoch wurden seine Berichte während des Krieges nicht ernst genommen. Im Jahre 1948 wurde er als Landesverräter in Polen angeklagt und nach einem Schauprozess erschossen.


Die Pilecki-Berichte werfen ein neues Licht auf die Zustände in Auschwitz und erzählen auf beeindruckende Art und Weise über den Alltag und Widerstand gegen die Machthaber im Lager. Der perfide Vernichtungsapparat der Nationalsozialisten hat es geschafft, die Opfer zu entmenschlichen. Nun ist es unsere Aufgabe, über die Schicksale der Opfer zu erzählen, da ein Vergessen, ihre zweite Entmenschlichung wäre.

Weiterlesen: Annika Kahrs & Nguyen Phuong-Dan
Residenz-Rückblick: Mai - Juli 2020

One’s Company, Two’s A Crowd, Six Is A Party.

Unter dem Titel 'One’s Company, Two’s A Crowd, Six Is A Party' laden Annika Kahrs und Nguyen Phuong-Dan sechs internationale künstlerische Positionen aus den Bereichen Tanz, Literatur, Bildende Kunst und Musik zu einer jeweils 10-tägigen Residency ein. Den KünstlerInnen wird während des Aufenthalts ermöglicht, frei und ohne bestimmte Vorgaben, ihrer Arbeit nachzugehen. Sobald öffentliche Veranstaltungen wieder möglich sind, wird es ein Programm mit allen Beteiligten geben. Die Termine werden auf dieser Website sowie über den Newsletter des Fleetstreet Theaters bekannt gegeben.

Eingeladen sind die MusikerInnen Jessica Ekomane und Frieder Butzmann, die Künstlergruppe Shroom!, bestehend aus Gesa Troch, Saskia Senge und Marvin Moïses Almaraz Dosal, die Bildende Künstlerin Annika Kahrs, die Autorin Merle Kröger sowie die Choreografin und Tänzerin Lina Gómez. Erfahren Sie mehr über die Künstler auf der folgenden Seite.

Weiterlesen: virtuellestheater
Residenz-Rückblick: Januar - Februar 2020

APOCALYPSE NEVER! Unter diesem Motto steht die Residenz der Performancegruppe virtuellestheater, die das Fleetstreet Theater zu ihrer Forschungsbasis erklärt. Untersucht werden Weltuntergangsszenarien, die durch die Köpfe der westlichen Welt geistern, aber auch all jene, die sich dagegen wappnen: Prepper, Verschwörungstheoretiker*innen und Survival-Fanatics.

virtuellestheater hat sich 2015 gegründet. Durch die Verwendung nichtlinearer Erzählformen, digitaler Medien und neuer Technik entstehen spekulative Performance-Installationen für ein gutes Leben und eine bessere Zukunft.

Termine:

18.1.2020 --- 19:30 Uhr
Apocalypse Never: Prepping of the Prepping
Vorstellung der Gruppe und Arbeitsweise.
Erste Entwürfe und Resultate zum Anfassen, Hören und Sehen.
Mit Drinks und Musik

30.1.2020 --- 19:30 Uhr

Apocalypse Never: Prepping for Beginners
Arbeitsstände und Zwischenergebnisse
Mit Drinks und Musik

7.2.2020 --- 19:30 Uhr (ACHTUNG DIESER TERMIN ENTFÄLLT LEIDER !!)

Apocalypse Never: Ultimate Doomsday Prepping
Arbeitsstände und Zwischenergebnisse
Mit Drinks und Musik

21.2.2020 --- 19:30 Uhr - late


22.3.2020 --- 16:00 Uhr - late


23.3.2020 --- 16:00 Uhr - late

Apocalypse Never: The Apocalypse
Werkschau und Ausstellung der Rechercheergebnisse
Screenings, Performances, Installation
Mit Drinks und anschließender Party

Weiterlesen: plastiq
Residenz-Rückblick: Oktober - Dezember 2019

INTERSTATION—Chapter 4

13 Year Cicada und plastiq laden zum 4. und vorläufig letzten Kapitel der musikalischen Installation ‚Interstation‘ im Fleetstreet Theater am Samstag, den 14. Dezember um 20:00 Uhr (Start) ein. Im Anschluss wigglen wir zu Vinyl von DJ BLOCKO.

Interstation—‚Escape from Mars‘

"ICH MACHE DIE AUGEN WIEDER auf und höre, wie ich schneller atme. Alles schwebt still.
Der Versuch hat bereits begonnen. Die versalzenen Tränen des Critter zeichnen grün schimmernde Kanäle in die Haut des Roten Planeten.
Je trauriger ich wurde, umso mehr fühlte ich mich nach Aufbruch.
Auch Babas Lider wollten sich nicht mehr schließen. Es waren Standbilder von Augen.

HOTTI, PHILIP und ZOOEY spiele Bass, Schlagzeug und Synthesizer/Stimme. Sie mögen Bandproben, die morgens beginnen und nachts enden. Sie mögen Rhythmen, die so schwer zu erinnern sind, dass alle in einen Zustand ohne Anfang und Ende kommen.
13 Year Cicada und plastiq haben sich ein Aufnahmestudio eingerichtet im Fleetstreet Theater, und oder aber es macht wirklich Sinn, das live zu sehen.

Teaser von Alexander Merbeth ... bei Vimeo
13 Year Cicada ... 13yearcicada.org
plastiq ... plastiq.one

Weiterlesen: Szenische Lesung
Residenz-Rückblick: 18. Juni 2019 um 19.00 Uhr im Fleetstreet-Theater

Das Stück, das aus der Historie radikaler Texte der Anti-Psychiatrie-Bewegung hervorgeht, ist eine Umkehrung des üblichen Machtverhältnisses zwischen Psychiatern und ihren Patienten. Hier sind es die Patienten, die die Psychologie ihrer Psychiater analysieren und ein dunkles und ethnologisch noch wenig erforschtes Gebiet beleuchten.
Verschiedene Künstler und Schriftsteller, die die Psychiatrie erfahren haben, teilen ihre persönlichen Fazits über ihre Psychiater mit und drücken gleichzeitig ihre politischen Forderungen und Bedenken gegenüber der Gesellschaft als Ganze aus.

Mit Referenzen zu Schriften über Psychiater von u. A. Aby Warburg, Dietmar Kamper, Otto E. Rössler, Antonin Artaud, das Sozialistische Patientenkollektiv, Jean-Paul Sartre, Rainald Götz, Ernst Herbeck, Kate Millett, Rolf Dieter Brinkmann, Richard Sennett, Jürgen Habermas, Eva Illouz und Luise Boege, ist der Text eine Mischung aus anonymen Patienten-Aussagen sowie essayistischen und fiktiven Erzählungen.

Ausschnitt:
„Meine Psychiaterin und ich teilten keinen Blick. Sie wirkte wie eine nicht angeknipste Glühbirne. Auskennerisch, ohne etwas verstanden zu haben. Sie sagte immer wieder, „wie Sie verstehen, wie Sie sicherlich verstehen können“. Sie war total professionell deformiert. Irgendwie nur halb geboren.“

Weiterlesen: Jana Papenbroock & Max Martens: Byebye Cowboy Hello Cow
Residenz-Rückblick: April - Juni 2019

Nicht aufeinander zugehen, sondern einen Weg finden, schreibt Fernand Deligny. Es geht nicht um eine neue Erde, sondern um Flöße.


Byebye Cowboy Hello Cow ist ein experimentelles Hörspiel, das sich mit der Poetik von neurountypischen Seinsweisen beschäftigt. Das Hörspiel nimmt als Ausgangspunkt die radikale Gemeinschaft des Dichters, Filmemachers, Psychiaters und Schriftstellers Fernand Deligny, der in den Bergen Südfrankreichs in einer selbstverwalteten Gemeinschaft von Kindern mit Autismus, KünstlerInnen, StudentInnen und DichterInnen lebte.


Als kollektive Produktion von neurodiversen KünstlerInnen und PsychiaterInnen schafft das Hörspiel eine gegenwärtige, utopische Gemeinschaft, welche die Grenzen zwischen unterschiedlichen Seinsweisen politisiert und verschiedene poetische Sprech- und Denkweisen offenlegt. Deligny fragte nicht danach, wie wir vorgeblich Normalen „inkludieren“ können, sondern wie wir zu diskriminieren aufhören und was wir voneinander über die Kunst zu leben erfahren können.

Weiterlesen: Louis d'Heudieres
Residenz-Rückblick: Januar - Februar 2019

Louis d'Heudieres ist ein Komponist, der seit 2006 in London lebt.

Zu den Themen, die Louis in seiner Arbeit untersucht, gehören menschliche Gedanken und Körper als akustische/kognitive Filter, Verwundbarkeit und Misserfolg in Konzerten sowie persönliche Beziehungen zu Musikstücken. Derzeit promoviert er an der Bath Spa University. 

www.louisdheudieres.com

Weiterlesen: The Voice of Shannon
Residenz-Rückblick: Residenz November 2018

Eine Installation von Clara Alisch und Kevin Westphal alias Power, Corruption and Lies

Mit The Voice of Shannon widmen sich Clara Alisch und Kevin Westphal der individuellen Wahrnehmung von Arbeit: zwischen Verantwortung und Eskapismus, Motivation und Langeweile, Macht und Moral. Und sie widmen sich Shannon. Shannon wollte zwar nie die große Bühne, aber zumindest muss er das Publikum nicht sehen.

 

Vernissage am Do., 22. November um 18 Uhr

Ausstellung vom 23. November 2018 bis 29. November 2018

im Fleetstreet Theater Hamburg

Öffnungszeiten: Do. bis Do. 12 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung

 

 

Weiterlesen: Niels Wehr
Residenz-Rückblick: September bis Oktober 2018

PROMETHEUS LYOMENES AIR 

Mit PROMETHEUS LYOMENES AIR begibt sich Niels Wehr in die seit über 2000 Jahren andauernde Tradition eines Weiterschreibens des Prometheus-Mythos. Ausgehend vom nur 12-zeiligen Aischylos-Fragment Prometheus Lyomenes (Der entfesselte Prometheus) wird mit diesem Performanceprojekt die prädramatische Kraft des Chores neu befragt und ausgehandelt.


Zum Abschluss der Recherchephase für die 2019 im Staatstheater Darmstadt zur Uraufführung kommenden Performance präsentieren Niels und sein Team im Rahmen einer Residenz im Fleetstreet Theater Hamburg eine offene Preview.

 

Offene Preview:

Samstag, 20.10.2018

20:00 Uhr

Fleetstreet Theater, Admiralitätsstraße 71, 20459 Hamburg

 

Regie und Performance: Niels Wehr
Technologie und Video: Roman Kuskowski
Sound: Benedikt Ellebrecht

Weiterlesen: Katharina Haverich und Christopher Hotti Böhm
Residenz-Rückblick: August - September 2018

Im Rahmen ihrer Residenz im August und September 2018, zeigen Katharina Haverich und Christopher Hotti Böhm, am 6.9 von 21.30 - 22.30 Uhr mit "He wolf /She Man", erste Eindrücke ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird im Rahmen von BAM! Berliner Festival für aktuelles Musiktheater, Ende September uraufgeführt:

Auf diesem düsteren Spielplatz entfaltet sich eine Psychogeografie körperlicher Paarbeziehungen. Durch eine Kette von Behandlungen und Zurichtungen verstören sich Mann und Frau gegenseitig ihre Gestalten. Unterdrückte Ängste und Begierden initiieren wortlose Transformationsprozesse zwischen Zartheit und Gewalt. Schwere Sounds, in denen sich organisches Atmen mit Maschinellem mischt, bestimmen Dynamik und Atmosphäre.

Katharina Haverich (Konzept / Design) und Christopher Hotti Böhm (Komposition / Maschinen) arbeiten für "He Wolf / She Man" erstmals zu zweit.

Eine Produktion von „BAM! – Berliner Festival für aktuelles Musiktheater“
Erste Erarbeitungsphase im März 2017 im Rahmen des Residenzprogramms von AADK Spain

Gefördert von Fleetstreet Residenz, Goethe-Institut, Rudolf Augstein Stiftung und Hamburgische Kulturstiftung